Lang ists her das ich von einem Kinofilm sagen konnte, dass er sein Geld Wert war. Sehr lang. Auch beim letzten "Kracher" Avatar 3D war ich nicht ganz glücklich. Klar, tolle Effekte, 3D-Erlebnis, aber mal ganz im Ernst... die Story ist zum Brechen. Zumindest für meinen Geschmack...
Kino ist heute eine teure Angelegenheit, darum sollte man seinen Film vorher sorgfältig auswählen. Jetzt kommt dieser Artikel ins Spiel.
Oft lese ich Filmrezensionen die einfach nur geblendet von der Rollenbesetzung oder großen Regisseurnamen sind. Bei Inception war ich erst skeptisch. Da ich mir ein paar Wochen zuvor Shutter Island angetan hatte, bei welchem die Hauptrolle, wie bei Inception, auch von Leonardo DiCaprio besetzt war. Ich hab nix gegen Leo, aber manchmal kann man Gesichter einfach nicht mehr sehen.
Inception hab ich mir eigentlich auch nur angesehen um als Alternative gegen den Vorschlag meiner Freundin (Kiss&Kill) anzukommen. Gute Kritiken im vorraus stärkten mir den Rücken. Also setzten wir uns mit einer Tüte Popcorn für 4€!!! (Größe: Normal) in die Loge.
Zur Handlung:
Der Film handelt von einer Technologie die es ermöglicht durch Träume in das Unterbewusstsein anderer Menschen zu gelangen. Dominic „Dom“ Cobb (DiCaprio) und sein Partner Arthur (Joseph Gordon Levitt) machen dies beruflich. Für Unternehmen oder reiche Aufttraggeber versuchen sie mit dieser Methode an bestimmte Informationen zu kommen, die in der Regel die Aufttraggeber mächtiger machen als sie eigentlich schon sind. Es hört sich einfacher an als es wirklich ist. Alle Personen die an diesem Traum teilnehmen müssen miteinander vernetzt sein. Und nur die "Extractor" wissen in Wirklichkeit das sie nicht träumen. Sie nehmen das "Level-building" (Erstellung der Traumumgebung) vor und haben auch Einfluss auf die Umgebung und die Interaktion mit ihr. Dabei können auch physikalische Gesetzte außer Kraft gesetzt werden. Es geht darum dem Ziel glaubhaft zu machen das es wirklich träumt und seine Informationen irgendwie preis zu geben.
Die Technologie hat einen Haken: sie ist illegal. Sie werden verfolgt. Außerdem sieht Cobb in seinen Träumen ständig seine Tote Ehefrau die ihm öfter versucht einen Strich durch die Rechnung zu machen...
Sie bekommen zudem eine neue Herausforderung.
Ihre neue Aufgabe ist anders. Sie sollen keine Informationen sammeln, sondern jemanden einen Gedanken einpflanzen. Dies ist jedoch eine umstrittene Theorie... noch nie hat es offiziell geklappt. Um dies zu schaffen müssen sie auf drei Ebenen in das Unterbewusstsein ihres "Opfers" einsteigen. Der Traum vom Traum im Traum...
Inception ist eine extrem spannende Geschichte mit vielen Handlungen geschachtelt in andere Handlungen. Dabei bleibt der Film nicht trocken, sondern unterhaltsam und geistreich. Der Kinobesucher wird gezwungen nachzudenken und die Geschichte mitzuverfolgen. Actioneffekte und ein epochaler Soundtrack machen den Film für die breite Masse zugänglich. Schon lange habe ich keinen Film mehr im Kino verfolgt der seine 7,50€ Wert war und den ich mir jederzeit wieder gerne anschauen würde! Genial und Actionreich!
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