Wie können wir Gorilla und ihr zu Hause schützen? Vielleicht in den wir auf Soja-Produkte verzichten, da somit das Lebensumfeld der Tiere in Gefahr ist. Eine weitere Lösung ist zum Beispiel der Aufbau eines behutsamen Tourismus. Dies könnte ein wichtiger Schritt zum Schutz der Gorilla beitragen. Denn ein gut kontrolliert, gesteuerter Tourismus, könnte für die lokale Bevölkerung eine alternative sowie eine lukrative Einkommensquelle ergeben. So können Touristen, die sich die schwarzen Riesen anschauen möchten, dies in Ruhe tun und damit nicht nur den Gorillas, sondern auch der Bevölkerung vor Ort etwas Gutes tun.
Denn diese Touristen wären sicherlich bereit mehr für einen Aufenhalt auszugeben und zusätzlich lokale Produkte zu kaufen sowie in den örtlichen Hotels zu übernachten. Somit würde deutlich werden, dass ein lebendiger Gorilla mehr Einnahme Quellen für mehr Menschen der örtlichen Bevölkerung einbringt als ein toter Gorilla.
Dennoch muss bei einem sogenannten "Gorilla Tourismus" auf das Wohlergehen der Tier geachtet werden. Sie sollten in Ihrem Natürlichen Umfeld nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt werden, indem man Sie beispielsweise versucht zu Füttern. Die besucher müssten sich an gewisse Regeln halten zudem unteranderem auch der Sicherheitsabstand zu den Tieren gehört, die Beobachtet werden. Das betrifft natrülich auch andere Tierarten.
Die Zeitschrift Fokus veröffentlichte vor Kurzem (1. Quartal 2009) einen Artikel über den aktuellen Bestand der Tiere im kongolesischen Dschungel. Diesem Bericht zufolge gibt es weltweit nur noch zirka 700 Exemplare dieser Tierart und es werden von Tag zu Tag weniger.