Der Regisseur Samuel Marshall Raimi schafft es wie in den vorhergehenden beiden Teilen wieder einmal den Zuschauer mit blitzschnellen Actionszenen, beeindruckenden Computeranimationen und phantasievollen Superhelden und –Schurken über die Sage und Schreibe 139 Minuten an die Sessel zu fesseln. Dabei bietet der Film vom Actionspektakel, über Romantik und Gefühlen bis hin zur erheiternden Komik mit einem Hauch von Philosophie und einer kräftigen Portion Kitsch eigentlich alles, was man sich zur leicht verdaulichen Kost nur Wünschen kann.

Inhaltlich wie auch musikalisch werden wieder Themen aus Spiderman 1 und 2 aufgegriffen, so daß es zum vollen Verständnis von Spiderman 3 auf jeden Fall von Vorteil ist, vorher die beide früheren Teile gesehen zu haben. Trotz der vielen Bezüge zu den ersten beiden Folgen wird der Zuschauer aber auch mit neuen Charakteren konfrontiert. Letztlich rundet die 3. Episode die gesamte Geschichte ab und vermittelt endlich das Gefühl, etwas vollendet zu haben.

Zwar muss sich der dritte Teil nicht vor seinen Vorgängern verstecken, lässt aber aufgrund der vielen fast langweilenden Parallelen hoffen, dass es die Macher von Spiderman bei einer Trilogie belassen. Letztlich dürfte der Film auf einer kleinen Mattscheibe einen Großteil seiner Wirkung einbüßen, womit auf jeden Fall ein Besuch im Kino oder das schauen in kinoähnlichen Verhältnissen anzuraten ist.
Fazit: Ein Muss für alle Spidermanfans und ein leicht verdaulicher Kinofilm für die Massen